Die Rumänisch-orthodoxe Kirche, die 1885 autokephal (eigenständig) und 1925 zum Patriarchat wurde, ist mit ungefähr 20 Millionen Mitgliedern nach Moskau das zweitgrösste Patriarchat innerhalb der orthodoxen Kirchen. Ihr gehören etwa 87 Prozent der rumänischen Bevölkerung an. Seit dem Sturz von Ex-Staatspräsident Ceausescu 1989 erlebt die Kirche einen Aufschwung.

Seit 1998 gehören die in der Schweiz lebenden Rumänen der Metropolie mit Sitz in Paris an. In Luzern besteht die Kirchengemeinde „Nasterea Maicii Domnului“ (Mariä Geburt). Regelmässige Gottesdienste finden in der Steinmattli-Kapelle in Horw (Bodenmattstrasse 2) statt: Samstagabend Vesper, Sonntagmorgen Heilige Messe.

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche ist seit 1961 Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen und seit 1964 Mitglied der Konferenz der Europäischen Kirchen. Zusammen mit den anderen orthodoxen Schwesterkirchen nimmt sie an den internationalen theologischen Dialogen mit der römisch-katholischen Kirche, mit den evangelischen Kirchen der Reformation, mit der anglikanischen Kirche usw., teil.

Quelle: Religionsvielfalt im Kanton Luzern, Dokumentation des Religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Luzern

 

Weitere Informationen

Kontaktperson: Pfarrer Dan Moldovan,

Adresse: Rumänisch-orthodoxe Gemeinschaft Luzern „Mariä Geburt“, Postfach 14219, 6000 Luzern, Tel. 076 332 82 79

Homepage: Biserica Luzern